Förderung von E-Fahrzeugen für Handwerksbetriebe

E-Fahrzeue für Handwerksunternehmen

Fördermittel für E-Fahrzeuge speziell für Handwerksunternehmen

Handwerksbetriebe können noch bis zum 14. September 2020 eine Förderung von bis zu 40 Prozent für den Kauf eines modernen Elektronutzfahrzeugs beantragen. Der Aufruf zur Antragseinreichung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist insbesondere an Handwerksunternehmen und kleine und mittlerer Betriebe (KMU) adressiert. Die Organisation und Koordination des Aufrufs zur Förderung wird durch die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) durchgeführt.

Fahrzeugklassen N1, N 2 und N3 werden gefördert

Mit der Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI werden neben der notwendigen Infrastruktur (Ladesäulen bzw. Ladestationen für Elektrofahrzeuge) ausschließlich straßengebundene Elektrofahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu zwölf Tonnen bzw. der Nutzungsklassen N1, N2 und N3 gefördert. Von der Zuwendung ausgenommen sind alle Fahrzeuge, die nicht den Zulassungs- bzw. Nutzungsklassen N1, N2 oder N3 entsprechen, Hybride (HEV), Plug-In-Hybride (PHEV), Fahrzeuge mit Antriebsbatterie auf Bleibasis sowie Elektrofahrräder und Pedelecs. Insgesamt befinden sich 50 Millionen Euro im Fördertopf des Ministeriums. Die maximale Förderung pro antragstellendem Unternehmen beträgt 10 Millionen Euro, dabei ist keine Mindestfördersumme bzw. Mindestanzahl der Fahrzeuge vorgesehen. Die Förderquote liegt bei bis zu 40 Prozent, für kleine und mittlerer Unternehmen kann ein zusätzlicher Bonus von zehn bzw. 20 Prozent gewährt werden, falls das Fördervorhaben sonst nicht durchgeführt werden könnte. Die Bearbeitung und Vergabe der Fördermittel erfolgt im Windhundverfahren, also in der Reihenfolge, in der die Anträge eingereicht wurden.

Organisation und Koordination durch NOW GmbH und Projektträger Jülich Forschungszentrum Jülich GmbH

Sowohl das von der Bundesregierung initiierte Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) als auch die Förderrichtlinie Elektromobilität und Ladeinfrastruktur (LIS) des BMVI werden von der Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) umgesetzt bzw. koordiniert. In Zusammenarbeit mit dem Projektträger Jülich des Forschungszentrums Jülich wird der Förderaufruf und die anschließende Antragsprüfung koordiniert und durchgeführt. Die Anträge können elektronisch über das easy-Online-Förderportal oder postalisch eingereicht werden.

Die notwendigen Anträge und Informationen finden Sie hier:

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Das Projekt „Nachhaltigkeit in Handwerksbetrieben stärken!“ wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) durchgeführt.

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