Markus Glöckner Natursteine

© Uwe Völkner / Agentur FOX

„Alle müssen von der Wirtschaft im Allgemeinen und jedem Unternehmen im Einzelnen profitieren, wenn das Zusammenleben in einer globalisierten Welt langfristig funktionieren soll.“

Katja Hobler, Markus Glöckner Natursteine

Gründungsjahr: 1967
Mitarbeiteranzahl: 25
Auszubildende: 3

Was war das Gründungsjahr Ihres Betriebs?

1967

Was sollten unsere Besucher über Ihre Gründungsgeschichte wissen?

Unsere Haupt-Leistung – die Restaurierung alter Bausubstanz – ist schon von der Idee her der Nachhaltigkeit verpflichtet. Denn es gilt die Devise: So viel erhalten wie möglich, so wenig neu machen wie nötig. Diese Arbeitsweise sichert nicht nur alte Bausubstanz, sie reduziert auch den Einsatz von neuem Material. Im Sinne unseres nachhaltigen KVPs (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) versuchen wir dieses Prinzip auch auf andere Bereiche zu übertragen. So gehört z.B. die Entwicklung eines Konzepts für Grabmalrecycling in Zusammenarbeit mit unserer Kommune zu unseren Umweltzielen.

Wann sind Sie zum ersten Mal mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ in Berührung gekommen?

Bewusst im Jahr 2014 durch das Projekt „CSR-Kompetenz für kleine und mittlere KMU“, dass die saarländische Staatskanzlei unter der damaligen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer initiiert hat.

Was war für Sie ein Auslöser, sich mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ zu beschäftigen?

Ich glaube, ausschlaggebend war die Diskussion um Kinderarbeit in der asiatischen Natursteingewinnung und -verarbeitung und vor allem der Mangel an Bereitschaft in unserer Branche sich damit aufrichtig auseinander zu setzen.

Ziemlich schnell stellte sich uns die Frage: Unter welchen Bedingungen wollen wir unseren Gewinn erzielen?

Welche Rolle spielt Regionalität für Ihren Betrieb?

Wir arbeiten ausschließlich regional: Jede unserer Baustellen muss so gelegen sein, dass sich die tägliche An- und Abfahrt lohnt. Weil wir hauptsächlich in der Restaurierung (denkmalgeschützter) Gebäude tätig sind, verarbeiten wir vor allem den Naturstein, der auch vor 300 Jahren schon vor Ort verfügbar war. Und das ist nun mal Sandstein.

Das Projekt „Nachhaltigkeit in Handwerksbetrieben stärken!“ wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) durchgeführt.

Gefördert vom