E-Cap Mobility GmbH

E-Cap Mobility GmbH Nachhaltigkeit
© E-Cap Mobility GmbH

„Nachhaltigkeit bedeutet für mich, Energie klimaneutral zu erzeugen und emissionsfrei zu nutzen anhand von alternativen Antriebslösungen der Mobilität.“

Bernd Beer, E-Cap Mobility GmbH

Gründungsjahr: 2015
Mitarbeiteranzahl: 42
Auszubildende: Vier

Was war für Sie ein Auslöser sich mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen?

Das Thema Nachhaltigkeit ist schon in unserem Geschäftsbetrieb verankert, da bedurfte es keinen extra Anstoß.

Welchen Tipp würden Sie einem Handwerksbetrieb geben, der sich gerade auf den Weg zu einer nachhaltigen Betriebsführung macht? Womit kann ein Betrieb gut anfangen?

Kleine Schritte zum Anfang, die große Lösung sollte das Ziel sein – Abstriche und Flexibilität ist im Umgang und speziell im wirtschaftlichen Bereich sehr wichtig – nicht alles, was man will, ist umsetzbar und vor allem wirtschaftlich darstellbar – Der Weg ist hier das Ziel und lieber etwas langsam vorankommen.

Was sollten unsere Leser*innen über Ihre Gründungsgeschichte wissen?

Seit der Firmengründung haben wir verschiedenste Arten von Fahrzeugen elektrifiziert. Kein Umbau ist wie der vorherige. Das gilt für viele Umrüstungen zu Lande, zu Wasser und auch in der Luft. Unser stetig wachsender Erfahrungsschatz macht uns sowohl bei der Elektrifizierung von Oldtimer im Individualumbau, als auch bei E-Umrüstungen von Nutzfahrzeugen der Industrie und in der Wartung zu einem gesuchten Partner der Wirtschaft.

Was sollten unsere Leser*innen über Sie und Ihren Betrieb wissen?

Die Elektro-Umrüstung bestehender Industrietechnik – ursprünglich basierend auf Verbrennungstechnologie – sowie die Entwicklung neuer Elektrifizierungs-Konzepte wird immer mehr zum Schwerpunkt unserer Dienstleistungen. Dabei ist uns keine Anfrage zu exotisch, wir versuchen, jede Anfrage zu bearbeiten und vor allem, eine Lösung zu finden.

Wann sind Sie zum ersten Mal mit dem Thema Nachhaltigkeit in Berührung gekommen?

Von Anfang an: Es ist eben nachhaltiger, ein Bestandsfahrzeug mit einem Elektro- oder Wasserstoffantrieb zu versehen und ihm damit ein zweites Leben zu schenken, als es mit einem Verbrenner zu betreiben oder ein neues Fahrzeug zu produzieren.

Was waren Ihre ersten Schritte auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit in Ihrem Betrieb?

Darstellung von Produkten und Umrüstungen alternativer Antriebe im mobilen Bereich, stetige Weiterentwicklung der Prozesse und die Bewusstmachung der Arbeitsvorgänge und deren Folgen.

Was hat Ihnen die Umstellung auf eine nachhaltige Betriebsführung gebracht?

Einen bewussteren Umgang und eine intensivere Sensibilität mit der nachhaltigen Arbeit in vielen Bereichen. Neben der Produktion und Entwicklung von Fahrzeugen und Antriebsystemen, aber auch im Office, in der Fahrzeugauswahl, dem Umgang mit Meetings und sogar in den Küchen, ist der Umgang „mehr nachhaltig“ geworden.

Welche Rolle spielt Regionalität für Ihren Betrieb?

Grundsätzlich spielt die Regionalität im Einkauf eine große Rolle, kurze Entfernungen und somit kurze Lieferweg sparen Zeit und Geld und ist auch nachhaltig. Im Vertriebsbereich agieren wir mittlerweile auch international, sind aber auf den deutschsprachigen Raum in Europa fokussiert.

Was unternehmen Sie, um die Ausbildung in Ihrem Betrieb nachhaltig zu gestalten?

Wir arbeiten an nachhaltigen Lösungen für die Mobilität in unterschiedlichen Bereichen, sowohl im industriellen und auch im privaten Bereich.

Welche Hürden mussten Sie auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit in Ihrem Betrieb überwinden?

Die Bewusstmachung des Themas Nachhaltigkeit ist ein langfristiger Prozess in dem Weg einer Umsetzung im Betrieb. Durch unsere Tätigkeit und dem „täglichen To do“ mit den Prozessen alternativer Antriebformen ist es natürlich einfacher für uns, hier immer wieder die Prozesse nachhaltiger zu gestalten.

Das Projekt „Nachhaltigkeit in Handwerksbetrieben stärken!“ wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) durchgeführt.

Gefördert vom