Nachhaltigkeit in der Krise

Nachhaltigkeit in Krisenzeiten

Warum nachhaltige Betriebe Krisen besser bewältigen

Krisen wie die Corona-Pandemie oder die Finanzkrise stellen Betriebe vor existenzbedrohende Herausforderungen. Warum nachhaltig wirtschaftende Betriebe solche Hürden besser bewältigen, erfahren Sie hier.

Nachhaltig wirtschaftende Betriebe sind krisenfester

Die Corona-Pandemie hat die Verletzlichkeit nahezu aller gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Systeme schonungslos offengelegt. Die Auswirkungen und allgemeine Verunsicherung der Corona-bedingten Rezession bekommen viele Betriebe derzeit zu spüren und fragen sich, wie sie zukünftig mit solch herausfordernden Situationen umgehen sollen. Ein vielversprechender Ansatz ist die nachhaltige Führung eines Betriebs. Hierbei werden gemeinwohlorientierte Kriterien in der langfristigen Strategie berücksichtigt. Zu diesen Aspekten zählen die Nachhaltigkeit der betrieblichen Wertschöpfungskette, die Einbindung der Mitarbeiter*innen und ein Nachhaltigkeitsbericht nach Standards des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK).

Soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung der Lieferkette

Ein Aspekt nachhaltiger Betriebsführung ist die Analyse der Wertschöpfungs- oder Lieferkette. Ihre Lieferkette umfasst vorangehende Dienstleistungen, wie den Abbau und die Weiterverarbeitung von Roh- und Halbstoffen oder Distributions- und Recyclingmaßnahmen. Besonders in Krisenzeiten wird deutlich, dass eine regional und nachhaltig ausgerichtete Lieferkette weniger anfällig für Störungen oder Ausfälle ist. Deshalb eröffnet eine Bewertung Ihrer Lieferkette die Identifikation ökonomischer Einsparpotenziale, eine effektive Risikobewertung sowie -steuerung und ermöglicht, in Dialog mit Ihren Lieferbetrieben zu treten.

Transparenz und Einbeziehung der Mitarbeiter*innen

Ein weitere Nachhaltigkeitsaspekt, der Ihren Betrieb in Krisensituationen stabiler und reaktionsfähiger macht, ist die Einbindung Ihrer Mitarbeiter*innen. Einbindung bedeutet, dass die Mitarbeiter*innen in Entscheidungen einbezogen werden und ihre Ideen, Vorstellungen und Bedenken Berücksichtigung finden. Darüber hinaus macht sich eine fundierte Aus- und Weiterbildung in der fachlichen Kompetenz Ihrer Mitarbeiter*innen bemerkbar. Gemeinsam bedingen diese Facetten der sozialen Nachhaltigkeit, dass Ihre Mitarbeiter*innen Wertschätzung erfahren, die sich in Sinnstiftung und einem gesteigerten Verantwortungsbewusstsein widerspiegelt. Betriebe, die bereits vor der Corona-Pandemie eine hohe Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder mobiles Arbeiten ermöglicht haben, sind während der Einschränkungen resilienter aufgestellt.

Kostenloser Nachhaltigkeitsbericht nach Standards des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK)

Ein offizieller Nachhaltigkeitsbericht nach den international anerkannten Standards des DNK hilft Handwerksbetrieben, eine Standortbestimmung über die eigene Nachhaltigkeit durchzuführen, eine langfristige und zukunftsorientierte Strategie zu entwickeln und darüber zu berichten. Ihre Auftraggeber*innen, Finanzinstitute, Lieferfirmen sowie Kund*innen informieren Sie so über Ihr Nachhaltigkeitsengagement und sind in Krisenzeiten stabiler aufgestellt. Der öffentlichkeitswirksame und kostenlose Bericht kann mithilfe unseres Nachhaltigkeits-Navigator Handwerk eigenständig erstellt werden.

Das Projekt „Nachhaltigkeit in Handwerksbetrieben stärken!“ wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) durchgeführt.

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