Unser Projekt

Wie können Führungskräfte im Handwerk ihren Betrieb verantwortungsvoll und stabil für die Zukunft aufstellen?

An dieser Frage will die ZWH gemeinsam mit Handwerkerinnen und Handwerkern und anderen Fachleuten zum Thema nachhaltiges Wirtschaften arbeiten. Hier erfahren Sie mehr über unser Projektziel, unsere Runde von Expertinnen und Exterten sowie unseren Projektbeirat.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren wird das Projektteam in regionalen Workshops die Führungskräfte im Handwerk zur Mitarbeit vor Ort einladen.

Mit dem Leitfaden Nachhaltigkeit im Handwerk und dem Nachhaltigkeits-Navigator werden gemeinsam nutzerfreundliche Management-Werkzeuge entwickelt, die in Zukunft alle Handwerksbetriebe für eine Bestandsaufnahme zur eigenen Nachhaltigkeit und die Formulierung ihrer eigenen, nachhaltigen Zukunftsstrategie nutzen können.

Das Fundament für die Arbeit an den Werkzeugen zum nachhaltigen Wirtschaften bildet der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, ein kostenfrei nutzbarer Berichtsstandard für Unternehmen und andere Organisationen, der vom Rat für Nachhaltige Entwicklung entwickelt wurde.

Unser Projektteam unterstützt Betriebe dabei, eine „DNK-Erklärung“ zu erstellen. Im Anschluss kann das DNK-Logo, auch „Signet“ genannt, in der Unternehmenskommunikation mit Kunden, Zulieferern, Kreditgebern und Auftraggebern genutzt werden. Außerdem hilft eine „DNK-Erklärung“ Betrieben dabei, eine Strategie zur Zukunftsfähigkeit ihres Betriebes zu erstellen.

Wir freuen uns sehr über die Unterstützung ausgewiesener Expertinnen und Experten aus dem Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens in kleinen und mittleren Betrieben.

Unser Team aus Fachleuten kommt regelmäßig im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin zusammen, um die Entwicklung der Instrumente aus fachlicher Sicht zu begleiten, bevor sie durch die Betriebe auf Vollständigkeit, Handhabbarkeit und Relevanz geprüft werden.

Die Runde der Expertinnen und Experten besteht aus:

  • Collette Bomnüter, Beauftragte für Innovation und Technologie im Handwerk (Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade)
  • Florian Harrlandt, Wissenschaftlicher Referent am Büro des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (Rat für Nachhaltige Entwicklung)
  • Gudrun Laufer, Beauftragte für Innovation und Technologie im Handwerk und Fachberatung Personalentwicklung und Organisationsberatung (Handwerkskammer Berlin)
  • Susanne Sadremoghaddam, Beauftragte für Innovation und Technologie im Handwerk, Klimaschutznetzwerk und Koordination Nachhaltige Unternehmensführung (Handwerkskammer für Schwaben)
  • Simon Schlögl, Dachdecker und Inhaber (Materialrest24)
  • Timothy Vincent, Diplom-Ingenieur und Inhaber (Steinbildhauerei Vincent)

Wir freuen uns sehr über die Unterstützung ausgewiesener Fachleute der Handwerksorganisation sowie aus kleinen und mittleren Betrieben.

Diese kommen ein – bis zweimal im Jahr im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin zusammen, um dem Projektteam in beratender Funktion Empfehlungen zum Projektfortschritt zu geben und sich an der Entwicklung einer gemeinsamen Positionierung des Handwerks zur Nachhaltigkeit zu beteiligen.

Der Projektbeirat besteht aus:

  • Melanie Becker, Referatsleiterin in der Abteilung Wirtschaft und Umwelt (Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.)
  • Sylvi Clausnitzer, Abteilungsleiterin Umweltpolitik, Recycling (Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V.)
  • Tobias Exner, Bäckermeister und Inhaber (Bäckerei Exner)
  • Karina Görner, Hauptabteilungsleiterin der Bildungszentren (Handwerkskammer Dresden)
  • Katja Hobler, Kaufmännische Leitung (Glöckner Natursteine)
  • Peter Karst, Hauptgeschäftsführer (Handwerkskammer Hannover)
  • Hans-Ulrich Thalhofer, Geschäftsführer Saar-Lor-Lux-Umweltzentrum (Handwerkskammer des Saarlandes)
  • André Weiß, Referatsleiter in der Abteilung Berufliche Bildung (Zentralverband des deutschen Handwerks e.V.)

Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie Perspektiven für Deutschland wurde 2002 von der Bundesregierung verabschiedet und wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Sie orientiert sich an den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der „Agenda 2030“ der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals oder SDGs). Leitlinien der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sind Generationengerechtigkeit, Lebensqualität, sozialer Zusammenhalt und internationale Verantwortung.

Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt leistet die ZWH einen Beitrag zum Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Mehr zum Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): https://www.bmbf.de/

Das Projekt „Nachhaltigkeit in Handwerksbetrieben stärken!“ wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) durchgeführt.

Gefördert vom