Lebensmittelhandwerk in NRW: innovativ und nachhaltig

Lebensmittelhandwerk in NRW: innovativ und nachhaltig

Im Auftrag des Ernährung-NRW e. V. und des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV) hat die ZWH die Broschüre „Lebensmittelhandwerk in NRW: innovativ und nachhaltig“ entwickelt. Im Rahmen der Handreichung zeigen 17 Betriebe aus dem nordrhein-westfälischen Bäcker-, Konditor-, Fleischer- und Brauerhandwerk, wie Nachhaltigkeit ihre Produkte, Prozesse und Arbeitsweisen positiv beeinflusst.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung als inhaltlicher Rahmen

Inhaltlich orientiert sich die Broschüre an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (engl. United Nations, kurz UN). Die Weltgemeinschaft hat sich im Rahmen der Agenda 2030 auf 17 politische Zielsetzungen (engl. Sustainable Development Goals, kurz SDG) geeinigt, die weltweit eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Basis ermöglichen sollen. Um diese nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen, ist in nahezu allen Lebens-, Wirtschafts- und Arbeitsbereichen besonderer Ideenreichtum gefragt.

Nachhaltigkeit im Ernährungshandwerk allgegenwärtig

Nachhaltigkeit im Ernährungshandwerk zeigt sich an vielen Stellen: Die tiefe Verbundenheit zum direkten Umfeld, das Angebot traditioneller, regionaler Erzeugnisse und die generationsübergreifende Weitergabe wichtiger Kultur- und Fertigungstechniken zeigen, dass Nachhaltigkeit für Ernährungshandwerker*innen allgegenwärtig ist. In der Broschüre wurde jedem SDG ein Unternehmen zugeordnet, dessen nachhaltiges Engagement einen Beitrag zur Erreichung der jeweiligen Zielsetzung leistet. Die Broschüre soll den Leser*innen einerseits zeigen, wie nachhaltig das nordrhein-westfälische Ernährungshandwerk bereits heute schon ist und andererseits Inspirationen für eigene nachhaltige Ideen ermöglichen.

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Das Projekt „Nachhaltigkeit in Handwerksbetrieben stärken!“ wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) durchgeführt.

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